Friedensrosenverleihung in Asten

Am Sonntagmittag nahmen über 50 Kinder und Erwachsene  an der Friedenswallfahrt mit Gebet und Stationen von der Stiftskirche St. Florian nach Asten, unter der Leitung von Familie Obereder teil. In der Pfarrkirche Asten  fand dann um 14:00 Uhr eine mit rhythmischen Liedern gestaltete Friedensmesse mit Zelebrant Altbischof DDr. Klaus Küng undweitern 9 Priestern statt. In seiner Predigt ging er auf die Texte der Lesungen und des Evangeliums ein und würdigte das Engagement der Preisträger.

Anwesend waren auch Altbischof Dr. Maximilian Aichern und noch weitere Priester.

Der Festakt begann mit der Festrede durch Hofrat Prof. Dr. Josef Abfalter, der auf die Fragen einging: Wann ist Frieden? Und Wie bewahren wir Frieden? Sowie auch über die Entstehung der „Europäischen Friedensrose Waldhausen“ informierte, und über deren drei wichtigen Säulen, dem Friedensgebet, der Friedenswallfahrt und der Friedensarbeit.

Im Anschluss daran wurden die metallenen Friedensrosen verliehen. Aus der Kategorie Ausland: Weihbischof Dr. Athanasius Schneider,  Kategorie Inland: KISIS – GODS SINGING KIDS, Kategorie Lebensschutz:  Jugend für das Leben – Österreich,  Anerkennungspreis:  Pater Mag. Josef  Herget CM und Pater Mag. Alexander Lainer CM.

Nach der Überreichung der Friedensrose durch Bischof em. DDr. Klaus Küng bedankte sich Weihbischof Dr. Athanasius Schneider und wies in seinen Worten unter anderem darauf hin, dass wir den Frieden Christie brauchen in Seinem Reich, dem Reich Christie. Maria führt uns zu Christus, SIE ist die Rose und die Königin des Friedens.

Im Anschluss daran erhielten die Vertreter des Vereins KISIS – GODS SINGING KIDS, die Friedensrose. Gottes Liebe weiterzuerzählen und Freude zu schenken, stärke die Identität der Kinder und bereichere ihr Leben! Ca 30 Kinder bedankten sich mit einem schwungvollen und begeisternden Lied.

Nachfolgend nahm Manuela Steiner für die Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“, die Rose in Empfang. Sie sagte: „Österreich liegt über dem Durchschnitt der Abtreibungsrate in Europa, deshalb könne man nicht von Frieden reden!“  Nichtsdestotrotz werden sie nicht aufgeben, sich für die Ungeborenen einzusetzen und sie hofft auf eine Zukunft und eine Gesellschaft, in der es keine Abtreibung mehr gibt. Alle Anwesenden lud sie ein, sich aktiv für den Lebensschutz  zu engagieren und am „Marsch des Lebens“ am 12. Oktober in Wien teilzunehmen.

Den Anerkennungspreis bekamen P. Mag. Josef Herget CM  und P. Mag. Alexander Lainer CM. Sie  gründeten 1996 das Institut St. Justinus. Es versteht sich als ein Werk der Neuevangelisierung und der Erstverkündigung. Hier werden Katechisten ausgebildet und begleitet. Pater Herget CM wies in seiner Ansprache auf die Worte seines Ordensgründers Vinzenz von Paul hin, der immer wieder gesagt hat: „ fahrt noch einmal hinaus und werft die Netze aus“. Unsere Aufgabe ist es, Netze auszuwerfen, aber Bekehrung ist Gnade und Geschenk von Gott.“

Zum Schluss bedankte sich der  Initiator und Obmann des Vereins „Europäische Friedensrose Waldhausen“  Pius Frank, bei allen und auch besonders bei Pfarrer Mag. Franz Spaller für die Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme in Seiner Pfarre. Weiters lud Pius Frank zum täglichen Friedensgebet ein sowie zur Gründung von Friedensgebetsgruppen! Seine Vision ist eine Friedens- Gebets- und Wallfahrts REGION aufzubauen.

Bei einer geselligen Agape fand das Fest seinen Ausklang.